Internetzugang und Website sind für viele Teilnehmer "Must-haves". Online-Vorbestellung ist ein beliebtes Angebot.
88 Prozent der rund 268 befragten Apothekeninhaber beobachten, dass sich Kunden immer häufiger vor dem Apothekenbesuch im Internet informieren. Die Folge aus Sicht der Apotheker: besser informierte (72 %), aber auch fehlinformierte (84 %) Kunden.
Auch die Arbeitsprozesse in der Apotheke sind von der Digitalisierung geprägt. Ein Internetzugang, sowohl im Backoffice (88 %) als auch am Handverkaufstisch (69 %), wird von der klaren Mehrheit der APOkix-Teilnehmer als „Must-have“ gesehen – ebenso wie eine Apotheken-Website (69 %). Darüber hinaus beurteilen rund 44 Prozent der Apotheker die Möglichkeit, dass Kunden Medikamenten online vorbestellen, als unabdingbar.
Auch bei den Kunden ist die Online-Vorbestellung beliebt: Schon 2012 gaben im Rahmen der IFH-Studie "Apotheke der Zukunft" 45 Prozent der Konsumenten an, sich über diesen Service zu freuen; rund 18 Prozent der Konsumenten setzten dieses Angebot sogar bei jeder Apotheke voraus.
Generell werden digitale Services nach Ansicht von rund neun von zehn Apothekern zukünftig an Bedeutung gewinnen. Entsprechend finden 83 Prozent der APOkix-Teilnehmer, dass es zunehmend wichtiger wird, sich der voranschreitenden Digitalisierung anzuschließen und so z. B. die Beratungsqualität in der Apotheke zu verbessern (63 %).