Die Zahl der ambulant und stationär behandelten Patientinnen und Patienten ist im 1. Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahr um 15,6% auf insgesamt 836.025 versorgte Patienten gestiegen. Dabei steigerte der Asklepios Konzern seine Umsatzerlöse um rund 4,5 Prozent auf 1,28 Mrd. Euro. Das operative Ergebnis EBITDA kletterte auf 100,3 Mio. Euro (1. Quartal 2021: 89,9 Mio. Euro).
Asklepios beschäftigte im 1. Quartal 2022 durchschnittlich 49.814 Vollzeitkräfte. Die Personalaufwandsquote lag mit 68,0% leicht unter Vorjahresniveau. Die Materialaufwandsquote erhöhte sich im ersten Quartal 2022 auf 25,2% (3M. 2021: 24,6%), was auf den gestiegenen Aufwand für Maßnahmen im Rahmen der Covid-19-Pandemie zurückzuführen sei.
Die Asklepios Kliniken blicken laut Mitteilung zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr 2022. Die vierte und fünfte Welle der Corona-Pandemie gingen zwar mit hohen Inzidenzen einher, welche sich jedoch nicht wesentlich auf die Auslastung der Kliniken ausgewirkt hätten. Gleichzeitig nahmen die Unsicherheitsfaktoren wie steigenden Energie-und Materialkosten sowie Lieferengpässe durch den Ukraine-Krieg zu. Neben dem anhaltenden Fachkräftemangel werde ein anspruchsvolles, regulatorisches Umfeld den Gesundheitsmarkt auch weiterhin beeinflussen. Gleichwohl geht Asklepios von einem organischen Umsatzwachstum sowie einer nachhaltigen Steigerung des EBITDA und des EAT aus.