Im September fanden in Nordrhein-Westfalen mehrere Informations- und Dialogveranstaltungen zum Thema „Längeres Leben im Alter in den eigenen vier Wänden“ statt. Organisiert wurden sie in Kooperation mit dem ZWAR-Bündnis und unter fachlicher Begleitung durch den Kompetenzgeber Smarthome Initiative Deutschland, teilen die Veranstalter mit. Im Zentrum stand das Konzept Smartxpedia Care – eine herstellerübergreifende Orientierungshilfe für den Einsatz assistiver Technologien im Wohnumfeld.
Interessierte, Fachkräfte, Angehörige sowie kommunale Vertreterinnen und Vertreter nutzten die Gelegenheit, sich über Lösungen für ein selbstbestimmtes Leben im Alter zu informieren. Vorgestellt und live demonstriert wurden unter anderem Systeme zur Sturz- und Notfallerkennung, intelligente Sensorik für Türen, Fenster und Licht, sprach- und appbasierte Assistenzfunktionen sowie Anwendungen für Vitaldatenmonitoring und Telemedizin.
„Unser Ziel ist es, Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter zu stärken – mit Technologien, die alltagstauglich, bezahlbar und verlässlich sind“, sagt Norman Bartusch, Geschäftsführer der Smarthome Initiative Deutschland e.V. und Projektleiter des Konzepts Smartxpedia Care.
Strukturierte Orientierung für Fachkräfte und Kommunen
Smartxpedia Care dient als strukturierter Leitfaden für die Einführung assistiver Technologien. Es bündelt Auswahlkriterien, Anwendungsbeispiele, Datenschutzaspekte sowie Hinweise zu Interoperabilität, Finanzierung und Implementierung. Teilnehmende konnten entlang dieser Struktur ihre individuellen Bedarfe analysieren und passende Lösungen zusammenstellen – von einzelnen Komfortfunktionen bis hin zu integrierten Sicherheitskonzepten.
Ein Schwerpunkt lag auch auf dem verantwortungsvollen Einsatz von KI-Systemen. Thematisiert wurden unter anderem Muster- und Ereigniserkennung, Sprachassistenz und Computer Vision, ergänzt durch Anforderungen an Datenschutz, Transparenz, Fallback-Mechanismen sowie barrierefreie Bedienkonzepte.