Den Phlebology-Award vergibt Bauerfeind zusammen mit der International Union of Phlebology (IUP) für ein innovatives Studiendesign in der Phlebologie. Die elfte Ausgabe erhielten in diesem Jahr Prof. Kasuo Miyake von der Miyake-Klinik in São Paulo und Prof. Fabricio Santiago vom Institut für Venous and Lymphatics Disease in Goiânia. Beide untersuchen, wie sich das Tragen von medizinischen Kompressionsstrümpfen auf berufsbedingte Beinödeme speziell bei Frisören auswirkt. Der mit 20.000 Euro dotierte Award wurde während des diesjährigen Weltkongresses der UIP in Istanbul verliehen.
Während der 64. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie erhielt die Belgierin Dr. Marianne De Maeseneer vom Curatorium Angiologiae Internationalis die Max-Ratschow-Gedächtnismedaille. Bauerfeind ist seit vielen Jahren Mäzen der Stiftung und unterstützt die Arbeit des Kuratoriums. Die in Antwerpen praktizierende Venenspezialistin und Vizepräsidentin der International Union of Phlebology wurde mit der Medaille für ihr Lebenswerk und insbesondere für ihre Verdienste auf den Fachgebieten Krampfadern, Veneninsuffizienz, tiefe Venenthrombose und Mesenterialvenenthrombose geehrt.
Bauerfeind zeichnet Doktoranden aus
Großen Grund zur Freude gab es auf der Phlebologie-Tagung auch für Lisa Kiehl und Dominik Eibl, die jeweils mit dem Bauerfeind-Doktorandenpreis ausgezeichnet wurden. Lisa Kiehl untersucht an der Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie (UKSH Campus Lübeck) in ihrer Dissertation „Nagelveränderungen der Zehennägel bei chronischer venöser Insuffizienz“. Dominik Eibl promoviert an der Fakultät für Medizin der Universität Regensburg, Abteilung für Plastische, Hand- und Wiederherstellungschirurgie, bei Prof. PD Dr. Christian Taeger zum Thema: „Manuelle Lymphdrainage versus intermittierende pneumatische Kompression: vergleichende Untersuchung zur subjektiven und objektiven Effektivität der Methoden“. Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld beträgt insgesamt 5.000 Euro je Preisträger.