Das Unternehmen investiert nach eigenen Angaben rund 30 Millionen Euro in moderne Gebäude, Fördertechnik und automatisierte Lagerlösungen.
Zum Spaten griffen Vorstandsvorsitzender Rainer Berthan, Katharina Dietrich (Vorständin Technik) und Julian Musiol (Leiter Logistik). Zu den Gästen zählten Thüringens Wirtschaftsministerin Colette Boos-John, der Landrat des Landkreises Greiz Dr. Ulli Schäfer sowie Heike Bergmann und Elvira Michel, die Bürgermeisterinnen von Zeulenroda und Weißendorf.
„Wir investieren nicht nur in Gebäude und Technik, sondern in die Zukunft unserer globalen Lieferfähigkeit“, sagte Rainer Berthan. Der Vorstandsvorsitzende erklärte: „Unsere Investitionen hier in Zeulenroda sind ein klares Zeichen des Vertrauens – in den Standort, vor allem aber auch in unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“
Die Zentrallogistik in Zeulenroda wurde 2003 in Betrieb genommen. Seitdem werden täglich Tausende Pakete und Dutzende Paletten mit Bauerfeind-Produkten in über 70 Länder geliefert. Die Erweiterung umfasst zwei Bauphasen: Zunächst entstehen hinter dem bestehenden Lager ein zweiteiliger Neubau, anschließend werden Alt- und Neubau miteinander verbunden und es erfolgt eine Reorganisation der Bestandslogistik. Läuft alles nach Plan, dann soll bis Frühsommer 2029 die Erweiterung der Zentrallogistik in Zeulenroda abgeschlossen sein. Alle Arbeiten erfolgen bei laufendem Betrieb der Zentrallogistik – die Versorgung der Kunden bleibe jederzeit gesichert.
Zuerst wird ein Shuttle-Lager neu gebaut: Auf 740 Quadratmetern lagern hier dann mehr als 45.000 Behälter, die von über 100 Shuttlefahrzeugen automatisch ein- und ausgelagert werden. Diese Anlage arbeitet schneller und flexibler als das bisherige automatische Kleinteilelager und soll den Grundstein für eine effizientere Auftragsabwicklung legen.
Das zweite neue Gebäude, das Vorzonen-Gebäude, erstreckt sich über 1.200 Quadratmeter und ist über mehr als einen Kilometer Fördertechnik direkt an das Shuttle-Lager und das Bestandsgebäude angebunden.