„Keine Intensivmedizin ohne Beatmungsgeräte oder Medikamentenpumpen. Keine Hygiene ohne medizinische Schutzausrüstung und Desinfektionsprodukte. Kein Impfen ohne Spritzen und anderes medizinisches Zubehör. Das hat mittlerweile jeder verstanden“, so BVMed-Geschäftsführer Dr. Marc-Pierre Möll in einer Verbandsmitteilung. „Entsprechend finden sich die Themen unserer MedTech-Branche auch in allen relevanten Wahlprogrammen.“
Der BVMed erwähnt mehrere Beispiele:
Die Union etwa will „darauf hinwirken, bei den Benannten Stellen den Ausbau zu beschleunigen, damit innovative Medizinprodukte schnellstmöglich bei den Patient:innen ankommen“.
Die SPD will die „Produktion, Bereitstellung und Verteilung von notwendigen Medizinprodukten“ sicherstellen.
Die Grünen wollen „die Entwicklung von Medizinprodukten stärker fördern“.
Die FDP will, dass „höhere Qualität durch das Vergütungssystem belohnt“ wird.
Zudem sprechen sich die Wahlprogramme für „Telemedizin und Robotik“, für eine „Stärkung der Hilfsmittelerbringer“ und für eine Neuordnung zwischen ambulant und stationär aus. „Krankenhausreform“ und „Umgang mit Forschungsdaten“ stehen ebenfalls oben auf der Agenda.
Der BVMed erwartet deshalb, dass sich seine medizintechnischen Kernforderungen auch im Koalitionsvertrag für die neue Legislaturperiode wiederfinden werden.