Den ersten Platz beim Digital Health Award belegte Leila Fertility – ein Start-Up, das Paare mit unerfülltem Kinderwunsch digital auf dem Weg zur Schwangerschaft unterstützt. Platz zwei ging an Inuka aus den Niederlanden. Das Unternehmen entwickelte ein Programm zur Burnout-Prävention anbietet und auf betriebliches Gesundheitsmanagement zielt. Der dritte Platz an das Startup Azmed aus Frankreich, das künstliche Intelligenz zur Erkennung von Frakturen und Brustkorbverletzungen sowie Anomalien auf Standard-Röntgenbildern einsetzt.
Über den NRW-Sonderpreis freut sich Cynteract. Das Aachener Unternehmen entwickelte einen intelligenten Handschuh zur Rehabilitation der Hand. Mit einer Auswahl von Spielen ermöglicht er Patientinnen und Patienten ein spielerisches Training sowohl in der Klinik als auch von zu Hause aus. Inspiriert wurden Gernot Sümmermann und Manuel Wesseley von der Geschichte eines Freundes, der in jungen Jahren einen Schlaganfall erlitt. Während seiner Rehabilitation kämpfte er mit teils langweiligen und zeitraubenden Übungen. Seine Handfunktion verschlechterte sich und die beiden entschlossen sich, an einer praktikablen und kostengünstigen Lösung zu arbeiten.
„Das Netzwerk rund um den NRW-Sonderpreis lässt uns der Erstattung und dem europäischen Markt einen Schritt näher kommen“, sagen Gernot Sümmermann und Manuel Wesseley von Cynteract.
Das Unternehmen wurden bereits bei den Vision.A Awards 2021 ausgezeichnet.