Dabei gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern: Jede zweite Frau und 43 Prozent der Männer bezeichnen sich als Sportmuffel. Obwohl es vielen schwerfällt, Sport zu treiben, weiß die Mehrheit, dass Bewegung sowohl körperlich als auch mental fitter und leistungsfähiger macht. Das ergab eine repräsentative Umfrage der Vivida Bbk unter 1.007 Bundesbürgern ab 18 Jahren zum Tag des Sports am 6. April.
Wenn es um körperliche Aktivität geht, haben viele Bundesbürger ein Motivationsproblem. Acht von zehn Befragten wissen, dass sie aktiver sein müssten. Doch ist der innere Schweinehund erst einmal überlistet, stellen 78 Prozent fest, wie gut die Bewegung tut und wie viel besser sie sich fühlen.
„Körperlich aktiv zu sein, ist ein zentraler Baustein für unsere Gesundheit. Die Bewegung hat einen positiven Effekt auf unser körperliches, seelisches und geistiges Wohlbefinden“, sagt Fabienne Mittelbach, Sportwissenschaftlerin und Leiterin der Gesundheitsförderung bei der Vivida Bkk. „Zusätzlich stärken wir damit auch soziale Kontakte. Alles in allem ist Bewegung also ein ,Wundermittel‘,um unsere Lebensqualität deutlich zu verbessern.“
Bewegung für einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil
Auch die Umwelt profitiert, zeigt die Umfrage. So versuchen zwei Drittel der Befragten, das Auto stehen zu lassen und sich möglichst zu Fuß oder mit dem Fahrrad fortzubewegen. Dabei genießen es 65 Prozent der Frauen und Männer, in der Natur zu sein. „Wer das Auto stehen lässt, leistet so nicht nur einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, sondern stärkt durch die Bewegung an der frischen Luft auf natürliche Weise sein Immunsystem“, so Mittelbach.