Matthias Bauche, Vorsitzender des Fachbeirates Technische Orthopädie, und Klaus Lotz, Präsident des Bundesinnungsverbandes für Orthopädie-Technik, stellten die bisherige Arbeit des Fachbeirates vor. Sie betonten die Notwendigkeit, unter Beteiligung aller Professionen in der Hilfsmittelversorgung fachübergreifende Standards zu entwickeln. Neben gesundheitspolitischen Stellungnahmen wurden bisher ein Weißbuch und Versorgungspfade zu Bereichen der Technischen Orthopädie veröffentlicht.
Der neue gemeinnützige Verein mit Sitz in Dortmund trägt den Namen "Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung" (DGIH). Er soll den interprofessionellen Ansatz des Fachbeirats weiterentwickeln, teilt der Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik mit. Übergeordnetes Ziel sei eine höhere Verbindlichkeit bei fachlichen Ausarbeitungen und ein höherer Neutralitätsgrad bei gesundheitspolitischen Fragestellungen.
Zum Vorsitzenden der DGIH wurde Klaus Lotz gewählt, Stellvertreter ist Prof. Dr. Bernhard Greitemann. Weitere Mitglieder des Geschäftsführenden Vorstands sind Prof. Dr. Volker Bühren und Alf Reuter. Den Gesamtvorstand komplettieren Norbert Aumann, Matthias Bauche, Axel Friehoff und Werner Dierolf.
Der Gesamtvorstand kann bei der nächsten Mitgliederversammlung erweitert werden. Der Satzungszweck des neuen Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie des öffentlichen Gesundheitswesens. Er versteht sich Ansprechpartner für alle medizinischen und technischen Fragestellungen in der Technischen Orthopädie und der Hilfsmittelversorgung der Patienten.