Die Deutsche Gesellschaft für interprofessionelle Hilfsmittelversorgung (DGIHV) stellte in diesem Rahmen ihre Ansätze der Arbeitsgruppe MDR vor. Laut einer Mitteilung der DGIHV brachten Georg Blome und Axel Sigmund als Vertreter der DGIHV-Arbeitsgruppe MDR insbesondere bislang noch offene Fragen bezüglich der „klinischen Bewertung“ und „Risikoanalyse“ in die Diskussion ein. Im Ergebnis hätten alle Beteiligten festgestellt, dass eine bundesweit einheitliche Vorgehensweise nicht nur gewünscht, sondern auch nötig ist. Dies sei von den Ländervertretern der Aufsichtsbehörden auch für umsetzbar erklärt worden. Kurzfristig will die DGIHV zu den Bereichen „klinische Bewertung“ und „Risikoanalyse“ eine Entwurfsvorlage zur weiteren Abklärung mit BMG und Prüfbehörden erarbeiten.
Die AG MDR in der DGIHV
Die DGIHV ist als gemeinnütziger Verein in Dortmund eingetragen. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, Ansprechpartner für alle medizinischen und technischen Fragestellungen in der Technischen Orthopädie und der Hilfsmittelversorgung der Patienten zu sein. Die Förderung von Wissenschaft und Forschung sowie des Gesundheitswesens zählt sie zu ihren zentralen Aufgaben.
Mitglieder der DGIHV Arbeitsgruppe MDR sind aktuell:
- Arbeitsgemeinschaft Orthopädieschuhtechnik (AGOS),
- Bundesinnungsverband für Orthopädie-Technik (BIV-OT),
- Bundesverband Medizintechnik (BVMed),
- Egroh,
- RehaVital,
- RSR,
- Sanitätshaus Aktuell AG,
- Gesundheitspartner Hempel,
- Jüttner KG,
- Pohlig,
- Technische Orthopädie Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie Heidelberg,
- HAWE-Service,
- Ingenieurbüro Kremser,
- Schein Orthopädie Service,
- Ofa Bamberg,
- Opta Data,
- Össur Deutschland,
- RTM,
- Thomas Lippke,
- Zentralverband Orthopädie Schuhtechnik (ZVOS)