Mit dem diesjährigen DKOU in Berlin rückt die Entwicklung der Endoprothetik in den Mittelpunkt des Fachinteresses. Der Kongress, der vom 28. bis 31. Oktober 2025 im CityCube Berlin stattfindet, beleuchtet zentrale Fortschritte bei Hüft- und Knieimplantaten. Thematisiert werden unter anderem die längere Haltbarkeit moderner Prothesen, der zunehmende Einsatz von Robotik im OP sowie die Möglichkeiten individuell angepasster Implantate.
Die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE), eine Sektion der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU), stellt in mehreren Sitzungen neue Erkenntnisse und Technologien der Endoprothetik vor. Dabei geht es auch um die Weiterentwicklung patientenspezifischer Versorgungskonzepte.
„Ein Schwerpunkt liegt auch auf dem Komplikationsmanagement – von Infekten über Knochendefekte bis hin zu komplexen Revisionssituationen. Wir greifen damit zentrale Themen der modernen Endoprothetik auf. Unser Ziel ist es, Präzision und Sicherheit weiter zu erhöhen, damit Patientinnen und Patienten langfristig von ihren Implantaten profitieren“, erklärt AE-Generalsekretär Prof. Dr. Georgi Wassilew.
Hans-Georg-Willert-Preis erstmals verliehen
Ein besonderes Highlight des Kongresses ist die erstmalige Verleihung des Hans-Georg-Willert-Preises durch die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik unter der Schirmherrschaft der DGOU. Der Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen auf dem Gebiet der Endoprothetik geht in diesem Jahr an Prof. Dr. Berend Willem Schreurs aus den Niederlanden.
„Mit dem Hans-Georg-Willert-Preis würdigen wir eine wissenschaftliche Persönlichkeit, die die Endoprothetik in besonderer Weise geprägt hat. Prof. Dr. Berend Willem Schreurs steht mit seiner Forschung und klinischen Erfahrung beispielhaft für die internationale Exzellenz, die unser Fachgebiet voranbringt“, sagt Prof. Dr. Christoph H. Lohmann, DKOU-Kongresspräsident 2025, Präsident der DGOU und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC).