Die deutschen Top 100 E-Commerce-Händler erwirtschafteten im vergangenen Jahr einen Umsatz mit physischen Gütern von 24,4 Mrd. Euro – ein Plus von gut 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies ergab die Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2016" des EHI Retail Instituts und des Statistik-Portals Statista.
Der Löwenanteil fällt erneut auf die Top 3: Amazon.de (7,8 Mrd. Euro, u.a. ohne Marktplatzumsätze und Exporte), Otto.de (2,3 Mrd. Euro) und Zalando.de (1,0 Mrd. Euro) erzielen gemeinsam über 11 Mrd. Euro Umsatz. Das ist annähernd so viel wie die Shops auf den Rängen 4 bis 100 zusammen. Diese hohe Konzentration nimmt über die letzten Jahre zu.
Das Gros besteht aus Generalisten und Fashion-Onlineshops: 29 Shops bieten ihren Kunden ein Online-Kaufhaus ohne speziellen Produktfokus, 20 Shops verkaufen hauptsächlich Bekleidung, Textilien und Schuhe. Mit zwölf Anbietern ist der Bereich Computer, Unterhaltungselektronik und Telekommunikation am drittstärksten vertreten.
Etabliert haben sich die Online-Apotheken: Mit Docmorris.de (Platz 14), Sanicare.de (Platz 26), Medikamente-per-klick.de (Platz 55), Shop-apotheke.com (Platz 60) und Shop.apotal.de (Platz 76) finden sich fünf Anbieter aus diesem Segment im Ranking.