„Mit dieser weltweit erstmaligen Studie zum sozialen, ökonomischen und ökologischen Fußabdruck einer Branche schaffen wir die Grundlagen für eine umfassende Nachhaltigkeitsmessung unserer Lieferkette anhand von wichtigen Indikatoren und im Branchenvergleich“, so der BVMed-Vorstandsvorsitzende Dr. Meinrad Lugan. „Die Studie ist eine gute erste Standortbestimmung, die deutlich macht, dass die externen Effekte im Umwelt- und Sozialbereich primär in der indirekten Lieferkette anfallen.“
Es handele sich „um eine echte Pionierarbeit gemeinsam mit dem renommierten WifOR-Institut, das seit über zehn Jahren die Gesundheitswirtschaftliche Gesamtrechnung (GGR) im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums durchführt“, erklärt BVMed-Geschäftsführer und Vorstandsmitglied Dr. Marc-Pierre Möll. „WifOR und BVMed-Institut setzen mit der Nachhaltigkeitsstudie einen neuen wissenschaftlichen Standard. Wir wollen Schrittmacher auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Gesundheitswirtschaft sein.“
Die SEE-Impact-Study untersucht die gesamte Wertschöpfungs- sowie vorgelagerte Lieferkette der Medizintechnik-Branche und zeigt neben dem ökonomischen auch den ökologischen und sozialen Fußabdruck der Produktionsseite auf. Damit wird erstmalig eine Standortbestimmung einer Branche für die sozialen und ökologischen Faktoren geschaffen, die die Herausforderungen identifiziert und quantifiziert. Hiermit schafft der BVMed für die Branche und seinen Mitgliedsunternehmen einen Orientierungsrahmen für die Entwicklung einer Nachhaltigkeitsstrategie.
Einen Überblick über die Ergebnisse der Studie finden Sie hier.