Auf der Expolife in Kassel stellte Endolite das Beinprothesen-System LiNX vor.
01.06.2015
Tobias Kurtz
1 Minute
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Der Markt bietet bereits mikroprozessorgesteuerte Kniegelenke. Und auch elektronische Prothesenfüße. Dazwischen aber fehlte etwas: "Die Funktion des Knöchels war Amputierten bisher in dieser Form nicht gegönnt", sagt Adam Baier, Orthopädietechniker-Meister bei Endolite. Diese "Lücke" soll das neue vollständig integrierte mikroprozessorgesteuerte Beinprothesen-System LiNX füllen, das der britische Anbieter Blatchford auf der Expolife in Kassel erstmals in Deutschland vorstellte. Fuß und Knie tauschen hier permanent Informationen aus und kompensieren so die Aufgabe des fehlenden Knöchelgelenks. "Vorbild für diese bislang einzigartige Entwicklungstechnologie ist die Natur. Wir haben ein System entwickelt, bei dem Knie und Fuß ständig miteinander kommunizieren, wie beim menschlichen Bein", führt Baier aus.
Zu den ersten Anwendern in Deutschland gehört Matthias Uhlig, der vor 33 Jahren oberschenkelamputiert wurde. Der Patientenbetreuer im Sanitätshaus Reha-aktiv in Chemnitz ist seit Dezember 2014 mit LiNX versorgt und hat seine langjährigen praktischen Erfahrungen in die Feinabstimmung des Systems mit eingebracht. Sein Fazit: "Es kommt der Idealvorstellung einer Prothese derzeit am nächsten."Den ausführlichen Beitrag können Sie in der Juni-Ausgabe von GesundheitsProfi lesen.