Das vierte Quartal des Jahres 2014 ist für die Sanitätshäuser und die orthopädietechnischen Betriebe auf solidem Niveau verlaufen. Der Gesamtumsatz, die Verordnungsanzahl und der Verordnungswert liegen verglichen mit dem dritten Quartal auf einem annähernd unveränderten Niveau.
Nimmt man die Werte aus dem vierten Quartal 2013 zum Vergleich (ganz links in der Grafik), stellt sich die Situation im vierten Quartal 2014 leicht verbessert dar: Der durchschnittliche Umsatz eines Betriebes stieg im Vergleichszeitraum um 2,7 Punkte, die Anzahl der Verordnungen sank um 1,7 auf 121,2 Punkte. Mit plus 3,7 Punkten zeigt die Entwicklung des Rezeptwertes nach oben.
Im Jahresvergleich 2013/2014 zeigt sich das zurückliegende Jahr als ein Jahr mit einem leichten Wachstum. Damit zeigt die "Formkurve" der Branche im dritten Jahr hintereinander nach oben. Sowohl der Gesamtumsatz (plus 3,89 Prozent) als auch die Anzahl der Verordnungen (plus 2,26 Prozent) entwickelten sich im Sanitätshaus Mustermann (nur IK-33-Betriebe) moderat positiv.
Der durchschnittliche Wert einer Verordnung stieg im letzten Jahr gegenüber 2013 um 1,54 Prozent (vdek: + 2,78 Prozent; RVO: + 0,58 Prozent) – konkret von 141,60 auf 143,78 Euro (vdek: 150,56 auf 154,74 Euro; RVO: 138,60 auf 139,40 Euro). Wie bereits 2013 zu beobachten war, ist der positive Trend bei allen Kennzahlen auch in 2014 viel deutlicher im Bereich der Ersatzkassen als im RVO-Bereich (AOKn, BKKn etc.) ausgeprägt.
In das GKV-Trendbarometer der Opta Data Abrechnungs GmbH, Essen, fließen Daten von ca. 1.200 orthopädietechnischen Betrieben und Sanitätshäusern ein.