Die Umsatzerlöse der Hartmann Gruppe lagen 2024 bei rund 2,4 Mrd. Euro. Das Unternehmen verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von 2,6 % im Vergleich zu 2023. Insbesondere mit neuen Produkten in strategisch wichtigen Segmenten hätten der Umsatz deutlich gesteigert sowie Marktanteile gewonnen werden können, teilt Hartmann mit.
Das bereinigte EBITDA lag mit 261,4 Mio. EUR knapp 60 Mio. Euro oder 29 % über dem Vorjahreswert. Damit erzielte das Unternehmen das höchste Ergebnis seiner Geschichte, ausgenommen das Jahr 2020, das stark von positiven Corona-Pandemieeffekten geprägt war. Die bereinigte EBITDA-Rendite stieg um über 2 %-Punkte auf 10,9 %.
Die Segmente im Überblick
Das Segment Wundversorgung realisierte Umsatzerlöse von 608,9 Mio. Euro (organisches Umsatzwachstum: 4,4 %). Wachstumstreiber war der Bereich der modernen Wundversorgung, insbesondere silikonbasierte Superabsorber-Wundauflagen.
Das Segment Inkontinenzmanagement erzielte Umsatzerlöse von 769,9 Mio. Euro (organisches Umsatzwachstum: 1,6 %). Als besonders umsatzstarke Sortimente erwiesen sich im Berichtsjahr erneut die Inkontinenzhosen.
Das Segment Infektionsmanagement verzeichnete einen Umsatz von 518,9 Mio. Euro (organisches Umsatzwachstum: 0,6 %). In der Flächen- und Händedesinfektion konnten Marktanteile gewonnen werden. Das Handelsgeschäft mit Schutzprodukten war rückläufig.
Die Umsatzerlöse im Segment Komplementäre Divisionen der Gruppe lagen bei 510,2 Mio. Euro (organisches Umsatzwachstum: 4,0 %). Das Wachstum ist insbesondere auf die positive Entwicklung der CMC-Gruppe zurückzuführen, aber auch KOB und Kneipp trugen mit einem organischen Wachstum bei.
Hartmann hält an seiner Dividendenpolitik fest und schlägt eine Dividende von 8 Euro je Aktie vor.
Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet Hartmann ein moderates organisches Umsatzwachstum und ein bereinigtes EBITDA in einer Bandbreite von 260 bis 300 Mio. EUR.