Daraus ergibt sich ein aktueller Stimmungswert von -5,0, der höchste seit dem ersten Quartal 2022, teilt die Stiftung Gesundheit mit. Moderat angestiegen sind die Erwartungen für die kommenden sechs Monate, die Einschätzung der aktuellen Lage macht jedoch mit plus 8,3 Punkten einen deutlichen Sprung nach oben.
Die wirtschaftliche Stimmung ist in sämtlichen nichtärztlichen Fachgruppen optimistischer als noch im Vorquartal. Nach einer langen Phase auf dem letzten Platz sind die Apotheker mit einem Anstieg von 17,8 Punkten nun vor den Hebammen und Geburtshelfern auf dem vorletzten Rang. Auch bei den Logopäden gab es ein deutliches Plus: Durch einen Zuwachs von 12,8 Punkten liegen sie zum ersten Mal mit ihrem Stimmungswert im positiven Bereich.
Die Stimmung der Ergotherapeuten stieg um 8,7 Punkte. In den restlichen Fachgruppen (Physiotherapeuten, Hebammen und Heilpraktiker) entwickelte sich die Stimmung ebenfalls leicht positiv. So verbesserte sich die Stimmung der Physiotherapeuten um 3,9 Punkte und liegt nun mit einem Wert von -2,5 knapp vor den Ergotherapeuten.
Am stärksten beeinträchtigt fühlten sich die Heilberufler auch in diesem Quartal durch politische Entscheidungen, gesetzliche Regelungen und Vorgaben der Selbstverwaltung. Auf Platz zwei reiht sich die eigene Arbeitszeit ein, auf Platz drei die Digitalisierung sowie Patienten und deren Angehörige (je 38,6 Prozent).
Neu auf dem letzten Rang: die Auswirkungen aktueller Ereignisse. Dieser Störfaktor schaffte es im Vorquartal noch auf Platz zwei, ist im Rahmen der aktuellen Umfrage jedoch um mehr als 10 Prozent zurückgegangen.