Der Ostschweizer Gesundheitsschuh-Hersteller Joya bietet ab sofort die Abwicklung von Zahlungen mit digitalen Währungseinheiten an. Neben Bitcoin werden auch Bitcoin cash und Ether im B2B-Portal sowie im Onlineshop für Endkunden akzeptiert, teilt der Schuhanbieter mit. „Digitalwährungen entwickeln sich zu einer sehr mächtigen Sache. Wir reagieren damit auf das wachsende Kundenbedürfnis nach mehr Auswahlmöglichkeiten im Zahlungsverkehr“, erklärt CFO Francesco Pasini, Finanzverantwortung Joya.
„Die Covid-19 Krise hat die digitale Transformation im letzten Jahr nochmals beschleunigt – und damit auch den Aufwärtstrend von Kryptowährungen verstärkt“, ergänzt Karl Müller, CEO Joya Schuhe. Die Abrechnung funktioniere nicht anders als bei einer Kreditkartenüberweisung. Besitzer von Bitcoins oder einer anderen Kryptowährung können mit ihrem persönlichen Wallet, eine Art digitaler Geldbeutel, direkt eine Zahlung auslösen. Im Hintergrund wird während des Check-Out-Prozesses ausgerechnet, wie viele Bitcoins dem Bezahlbetrag entsprechen. Zahlungsmethoden wie Kauf auf Rechnung oder per Kreditkarte werden weiter angeboten.
Joya Schuhe ist nach eigenen Angaben einer der ersten Schuhhersteller, der die Zahlungsabwicklung über Digitalwährungen uneingeschränkt anbietet. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Roggwil/Schweiz am Bodensee, ist in 40 Ländern vertreten und beschäftigt rund 80 Mitarbeiter.