„Natürlich ist das ein Wagnis, denn wir zeigen nicht nur unsere Stärken, sondern eben auch die Bereiche, in denen wir noch besser werden können“, sagt Dr. Wolfgang Matz, Vorstandsvorsitzender der KKH Kaufmännische Krankenkasse. Dennoch kann er laut des ersten Transparenzberichts auf eine solide Kundenzufriedenheit blicken: 86 Prozent der Versicherten sind zufrieden oder sehr zufrieden mit der KKH. „Aber das reicht uns nicht, wir sehen auch hier noch Verbesserungsmöglichkeiten“, sagt Matz. Deshalb habe die KKH gerade eine Neustrukturierung abgeschlossen und ihre Beratung in acht Regionalzentren mit 110 angeschlossenen Servicestellen gebündelt.
95 Prozent der Kasseneinnahmen fließen direkt in medizinische Leistungen für die Versicherten. Die Bearbeitungszeit bei 95 Prozent der rund 51.000 Anträge auf Krankengeld betrage zwei Arbeitstage bis zur Auszahlung. „Absicherung im Krankheitsfall – mit dieser Idee wurde die KKH vor über 130 Jahren gegründet und sie spielt auch heute noch eine wichtige Rolle“, betont der Kassenchef. Doch nicht immer könnten alle Anträge der Versicherten bewilligt werden. „Wir sind eine Solidargemeinschaft und nutzen Überschüsse, um den Beitrag stabil zu halten oder neue Leistungen zu finanzieren“, erläutert Wolfgang Matz.
Im Bereich Hilfsmittel bearbeitete die KKH im letzten Jahr 1.416.560 Anträge. Davon wurden 96 Prozent genehmigt. 90 Prozent der Fälle bearbeitete die KKH im Schnitt in 3,6 Tagen.