Gemeinsam wollen sie die Versorgungsqualität steigern und das Versorgungsnetz in Kolumbien ausbauen. Nur etwa die Hälfte der Menschen mit Handicap in Kolumbien habe einen Zugang zu adäquaten orthopädietechnischen Versorgungslösungen vor Ort.
"Der Anteilserwerb ist die logische Folge unserer achtjährigen Zusammenarbeit", erklärt Mario Buendia, Managing Director von Ottobock in Kolumbien. Die Gründer und Anteilseigner von Orthopraxis, Dr. Juan Pablo Valderrama Ramirez, Facharzt für physikalische Medizin und Rehabilitation, Orthopädietechniker Carlos Alberto Gonzáles Garcia und Margarita María Zuluaga, Finanzen, bleiben weiterhin aktiv. Seit 2004 bieten sie orthopädietechnischen Service aus einer Hand: von der Herstellung über die Anpassung bis hin zum Verkauf individueller Versorgungslösungen.
Der Patient Care Betrieb in der Metropolregion Medellín im Nordwesten Kolumbiens beschäftigt derzeit 23 Mitarbeitern. Valderrama, Zuluaga und Garcia sehen in der Zusammenarbeit mit Ottobock großes Potenzial: "Wir freuen uns, den kolumbianischen Markt von nun an gemeinsam weiterentwickeln und neue Synergien schaffen zu können."
In der Ottobock Niederlassung in Bogotá sind heute 50 Mitarbeiter beschäftigt – im Vertrieb, in der Servicefertigung sowie im einzigen Ottobock Competence Center in Lateinamerika. Mit der Mehrheitsbeteiligung an Orthopraxis baut das deutsche Medizintechnikunternehmen sein globales Netz von über 100 Versorgungszentren gezielt aus.