Das regionale Familienunternehmen Kröger unterstützt seit vielen Jahren die Arbeit der Hospize in Südbrandenburg. Für die geschäftsführende Gesellschafterin Petra Kröger-Schumann ist das stetige Engagement eine Herzensangelegenheit, die sie mit vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Firmenverbunds teilt. Das zeigt auch die aktuelle Spendenaktion: Das Hospiz Friedensberg in Lauchhammer, das evangelische Hospiz in Luckau und das Johanniter- Kinderhaus Pusteblume in Burg (Spreewald) erhielten in diesem Zeitraum jeweils 1.500 Euro als finanzielle Unterstützung für die dort geleistete Arbeit.
Das Geld stammt vor allem aus dem Verkauf von Wurstwaren zum vergünstigten Preis an die Mitarbeiter von Kröger. Petra Kröger-Schumanns Mann hatte die von einer regionalen Fleischerei hergestellten Produkte privat gespendet. Die Firmenchefin stockte den Betrag am Ende auf.
Hintergrund: Seit dem Sommer 2009 müssen gesetzlich Versicherte zwar keinen Eigenanteil mehr für die Versorgung in stationären Hospizen zahlen. Die zuschussfähigen Kosten für den Aufenthalt der Patienten werden aber auch nur zu 95 Prozent von den Krankenkassen übernommen. Die restlichen fünf Prozent müssen die Einrichtungen durch ehrenamtliche Arbeit und Spendengelder ausgleichen.