Am Tag nach Kriegsbeginn (24. Februar) übergab Lohmann & Rauscher (L&R) laut einer Unternehmensmitteilung eine erste Hilfslieferung mit Medizinprodukten. Es folgten weitere Spenden von Verbandmitteln und anderen Medizinprodukten. L&R konzentrierte seine Hilfsmaßnahmen nach den ersten Kriegstagen v. a. auf Aktivitäten, die von den Ukraine-nahen Ländern Polen, Kroatien, Slowakei, der Tschechischen Republik und Ungarn ausgingen.
Die Bilanz im einzelnen:
- Insgesamt wurden bis Anfang Mai 135 Paletten an Medizinprodukten gespendet.
- Die Empfänger der Medizinprodukte sind v. a. Krankenhäuser in der Ukraine. Diese werden über die Ukrainischen Botschaften in den umgebenden Ländern, wie Kroatien, Ungarn, Polen etc., oder über Organisationen in diesen Ländern (z. B. Internationales Rotes Kreuz) versorgt. Über die L&R Tochtergesellschaften und die Partnerorganisationen Humedica und Caritas Wien wurden auch Flüchtlingslager in der Ukraine und Nachbarländern oder auch Pflegedienste in der Ukraine versorgt. Aber auch ein L&R Kunde in der Ukraine, der Kinder mit der Schmetterlingskrankheit versorgt, zählt zu den Spendenempfängern.
- Neben Produktspenden unterstützte L&R auch ukrainische Geflüchtete in Deutschland und Mitarbeitende, die Geflüchtete aufgenommen oder selbst Spenden in Flüchtlingslager transportiert haben.
- Das eingerichtete Spendenkonto der L&R Mitarbeitenden wies Stand 13. Mai einen Betrag von über 7.400 Euro auf.
- Die tschechische L&R Tochtergesellschaft ermöglichte über 20 Geflüchteten aus der Ukraine Arbeitsplätze am Standort in Slavkov und teils auch Unterkünfte. Auch in Deutschland wirbt man aktiv Geflüchtete aus der Ukraine für das Logistikzentrum in Neuwied-Block an.