Wie die Abrechnungszahlen der Opta Data Finance GmbH zeigen, kletterten die GKV-Umsätze der medizintechnischen Betriebe verglichen mit dem dritten Quartal 2021 um über 12 Prozent. Insgesamt ergibt sich für die ersten drei Quartale 2022 gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2021 ein Plus von rund 5,5 Prozent.
Die positive Entwicklung beim Umsatz spiegelt sich mit einem Plus von 6,54 Prozent auch bei der Anzahl der Verordnungen wider. Der direkte Quartalsvergleich 2022/2021 fällt dagegen mit rund minus 2 Prozent negativ aus. Im Jahresvergleich reichte der durchschnittliche IK-59-Betrieb aber immer noch rund 7 Prozent weniger Verordnungen ein als 2021.
Der Durchschnittswert einer Versorgung im Bereich Medizintechnik lag im dritten Quartal bei 391,10 Euro. Er ist damit deutlich höher als im 3. Quartal 2021 (369,16 Euro).
Zur Datenerhebung
Grundlage der Datenerhebung sind die durch die Kunden der Opta Data Finance GmbH, Essen, abgerechneten Verordnungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen. Die Daten wurde anonymisiert, bereinigt und auf den Gesamtmarkt hochgerechnet und daraus ein Durchschnitt für eine einzelne Betriebsstätte (IK-33, IK-34, IK-59) gebildet. Der Vollständigkeit sei hier erwähnt, dass andere Einnahmen in den Betrieben z.B. mit privaten Kostenträgern, möglichen privaten Einkäufen oder die üblichen, von den Patienten zu tragenden Mehrkosten, nicht berücksichtigt sind.