Wie die Indus-Gruppe mitteilt, kletterten die Umsätze im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik in den ersten neun Monaten 2021 um 3,7 % auf 110,6 Mio. Euro. Zu diesem Segment gehören fünf Beteiligungen: Imeco, Mokrop, Ofa Bamberg, Raguse und Rolko Kohlgrüber. Die Unternehmen fertigen Orthesen und medizinische Kompressionsstrümpfe, entwickeln Linsen und Optiken, produzieren Operationszubehör, Rehabilitationstechnik und Hygieneprodukte.
Ab dem zweiten Quartal habe sich das Geschäft insbesondere im Bereich des Zubehörs für Rollatoren und Rollstühle sowie im Bereich der Bandagen und Stützstrümpfe belebt.
Mit der anhaltenden Pandemie blieben die Rahmenbedingungen für die Medizin- und Gesundheitstechnik unsicher.
„Verschobene Operationen, zurückgehende Arztbesuche und reduzierte Verordnungen belasteten immer noch die Geschäftsaktivitäten von Medizintechnikunternehmen. Umso erfreulicher ist die belebte Geschäftstätigkeit unserer Beteiligungen ab dem zweiten Quartal.“
Indus-Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Schmidt
Indus-Vorstandsvorsitzender Dr. Johannes Schmidt ergänzt: „Auf den Jahresverlauf blicken wir verhalten optimistisch. Neben der – angesichts der vierten Welle – weiter unsicheren Corona-Lage haben die Unternehmen grundsätzlich mit den MDR-Regularien zu kämpfen. Eine Beteiligung ist zusätzlich durch den Umzug eines Produktionsstandortes gefordert, der erst ab 2022 Kostenentlastungen generieren wird.“
Für das Gesamtjahr 2021 geht der Vorstand von einem im Jahresvergleich leicht steigenden Umsatz und einem ebenfalls leicht steigenden operativen Ergebnis im Segment Medizin- und Gesundheitstechnik aus.