Auf Anfrage von GesundheitsProfi lässt Orbisana-Prokurist Tom Illauer in einer Email an die Redaktion folgendes verlauten:
Für die Orbisana Healthcare GmbH aus Troisdorf, vertreten durch Geschäftsführer Jörg Riemann, sei am 17. Juli beim Amtsgericht Augsburg die vorläufige Insolvenzverwaltung angeordnet worden. Das Verfahren sei aktuell (Stand 24.07.24) nicht eröffnet. Der Geschäftsbetrieb werde fortgeführt und sei aktuell sichergestellt. Dazu ergänzt Tom Illauer, Prokurist und Geschäftsleitung Orbisana: „Aufgrund der Insolvenzanmeldung der Weltbild & Co. KG wurden Forderungen und Sicherheitsvereinbarungen von Banken geltend gemacht, welche die vorläufige Insolvenzanmeldung notwendig machten. Im Rahmen des standardisierten vorläufigen Insolvenzprozesses werden alle Optionen zum Erhalt des Unternehmens geprüft, inklusive Ansprache potentieller Investoren und neuen Gesellschaftern.“
Das Unternehmen blicke zudem optimistisch in die Zukunft im Interesse aller Arbeitnehmer und -nehmerinnen, Patienten und Versorgungspartner.
Über Orbisana
Orbisana wurde 2019 von der Weltbild D2C Group als digitales Gesundheitskaufhaus für die Generation 60+ gestartet. 2023 hat Orbisana den Versandhandel und die Sanitätshäuser der Vidi GmbH übernommen. Aktuell gehören zu Orbisana 16 Sanitätshäuser in sechs Bundesländern. Am 10. Juni 2024 hat die Mutter Weltbild D2C Group Insolvenz angemeldet. Zunächst waren die dazugehörigen Marken davon nicht betroffen. In den darauffolgenden Wochen traten nach und nach weitere Tochterunternehmen wie die Gärtner Pötschke GmbH und die Avus Buch & Medien GmbH den Gang zum Amtsgericht an.