Für den Wechsel zwischen Stand- und Schwungphase nutzt es eine neue, patentierte Methode, teilt Ottobock mit. Daraus sollen sich klare Vorteile für den Anwender ergeben: In erster Linie werde der für den Bewegungsablauf kritische Übergang von der Stand- in die Schwungphase deutlich erleichtert. Der Anwender müsse zudem nicht mehr auf ein Mindestmaß an Vorfußlast achten. Dadurch seinen die ersten Schritte mit dem C-Leg 4 einfacher. Der Anwender müsse weniger über seine Prothese nachdenken.
Eine weitere Neuerung ist die Dämpfung der Standphasenextension, die nicht mehr durch den Orthopädietechniker eingestellt werden muss. Sie passt den optimalen Wert in Echtzeit für den Anwender an. Damit werde es leichter und angenehmer, mit Standphasenbeugung zu gehen.
Beim Stehen kann der Anwender aus zwei unterschiedliche Varianten wählen: Bei der automatischen Aktivierung der Stehfunktion erkennt das C-Leg 4, wenn der Anwender stehen bleibt und ermögliche unmittelbar ein entspanntes Stehen mit leicht gebeugtem Knie. Ein Vorteil insbesondere auf Schrägen und unebenem Untergrund. Die manuelle Aktivierung der Stehfunktion eignet sich für bilateral versorgte Anwender. Die voreingestellte Stehfunktion kann mit der Cockpit App ein- und ausgeschaltet werden.