Die IK-34-Kunden (Orthopädieschuhtechnik) der Opta Data erhöhten ihren GKV-Umsatz im dritten Quartal 2022 gegenüber dem Vorquartal um 1,51 Prozent. Verglichen mit dem Vorjahresquartal 2021 bedeutet das im Berichtszeitraum eine marginale Steigerung von 0,26 Prozent für den durchschnittlichen OST-Betrieb. Aufgelaufen haben die OST-Betriebe in diesem Jahr rund 2,25 Prozent mehr mit der GKV abgerechnet als im Vorjahr.
Gegenüber dem zweiten Quartal 2022 sank die Anzahl der Versorgungen in einem durchschnittlichen Orthopädieschuhtechnik-Betrieb um 2,79 Prozent. Negativ fällt auch der Vergleich des Berichtszeitraumes mit dem dritten Quartal 2021 aus: -3,95 Prozent.
Der Jahresvergleich 2022/2021 zeigt sich insgesamt noch leicht positiv mit einem Plus von 1,12 Prozent.
Der durchschnittliche Wert je Verordnung kletterte im dritten Quartal 2022 von rund 178 Euro auf knapp 184 Euro. Von den Beträgen im ersten Quartal 2022 (220 Euro) ist die Branche aber noch entfernt.
Zur Datenerhebung
Grundlage der Datenerhebung sind die durch die Kunden der Opta Data Finance GmbH, Essen, abgerechneten Verordnungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen. Die Daten wurde anonymisiert, bereinigt und auf den Gesamtmarkt hochgerechnet und daraus ein Durchschnitt für eine einzelne Betriebsstätte (IK-33, IK-34, IK-59) gebildet. Der Vollständigkeit sei hier erwähnt, dass andere Einnahmen in den Betrieben z.B. mit privaten Kostenträgern, möglichen privaten Einkäufen oder die üblichen, von den Patienten zu tragenden Mehrkosten, nicht berücksichtigt sind.