Das geht aus den TI-Dashboard der Gematik hervor. Auch die Zahl der medizinischen Einrichtungen, die wöchentlich E-Rezepte ausstellen, hat sich mehr als verdoppelt und liegt aktuell bei 42.000. 17.400 – und damit nahezu alle – Apotheken haben letzte Woche elektronische Rezepte entgegengenommen.
Die Digitalisierung des deutschen Gesundheitswesens nimmt damit deutlich Fahrt auf, folgert die Compugroup Medical (CGM) in einer Mitteilung. Dabei stützt sie sich auch auf die Entwicklung ihrer Zahlen: In der vergangenen Woche wurden in den Arzt-Informations-Systemen von CGM 715.000 E-Rezepte ausgestellt. Das entspricht einem Wachstum gegenüber der Vorwoche von 45 Prozent. Im Zwei-Monats-Zeitraum bis einschließlich 10. Dezember wurden über Arzt-Informations-Systeme von CGM in Summe 2,7 Millionen E-Rezepte ausgestellt. Eingelöst werden die E-Rezepte über die elektronische Gesundheitskarte, die Gematik-App, die mobile CGM-Lösung Clickdoc oder den Ausdruck des Data-Matrix-Codes.
„Der starke Hochlauf bei E-Rezepten zeigt: Die Digitalisierung im deutschen Gesundheitswesen macht große Fortschritte. Mit den elektronischen Rezepten kommt sie nun auch bei allen Patientinnen und Patienten an“, sagt Dr. Ulrich Thomé, Geschäftsführender Direktor Ambulatory Information Systems DACH bei CGM.
Dr. med. Beatrice Staudt, Hausärztin und CGM-Anwenderin aus Berlin, äußert sich in der CGM-Mitteilung folgendermaßen: „Durch das E-Rezept werden die Praxisprozesse deutlich beschleunigt. Es führt zu einer höheren Sicherheit in der Patientenversorgung. Mein Praxisteam und unsere Patientinnen und Patienten werden damit entlastet. Ich freue mich, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen voranschreitet. Als besonders hilfreich haben sich in meiner Hausarztpraxis zudem der elektronische Arztbrief und die Videosprechstunde erwiesen.“