Demnach sind die GKV-Ausgaben im Bereich „Hilfsmittel der Orthopädietechnik (inkl. OST)“ im ersten Quartal 2023 gegenüber dem Vorjahresquartal 2022 um knapp 6 Prozent gestiegen. In diesem Bereich sind die Aufwendungen der Produktgruppen Bandagen (PG 05), Einlagen (PG 08), Kompressionstherapie (PG 17), Orthesen/Schienen (PG 23), Beinprothesen (PG 24), Schuhe (PG 31), Haarersatz (PG 34), Epithesen (PG 35), Augenprothesen (PG 36), Brustprothesen (PG 37) und Armprothesen (PG 38) gebucht.
Mit einem Plus von 10,81 Prozent war auch der Bereich „Rehatechnik“ im ersten Quartal 2023 auf Wachstumskurs. Hierunter fallen die GKV-Ausgaben für Adaptionshilfen (PG 02), Bade- und Duschhilfen (PG 04), Gehhilfen (PG 10), Hilfsmittel gegen Dekubitus (PG 11 ), Kranken-/ Behindertenfahrzeuge (PG 18), Krankenpflegeartikel (PG 19), Lagerungshilfen (PG 20), Mobilitätshilfen (PG 22), Sitzhilfen (PG 26), Stehhilfen (PG 28), Therapeutische Bewegungsgeräte (PG 32) und Toilettenhilfen (PG 33).
Der Homecare-Bereich ist verglichen mit den anderen Geschäftsfeldern am schwächsten gewachsen (+2,65%). Insgesamt steigen die Homecare-Ausgaben aber seit 2019 konstant und moderat. Hier sind die Aufwendungen der Produktgruppen Applikationshilfen (PG 03), Hilfsmittel bei Tracheostoma (PG 12), lnkontinenzhilfen (PG 15) und Stomaartikel (PG 29) zu buchen.
Nach dem pandemiebedingten starken Anstieg der GKV-Ausgaben für Medizintechnik schwächt sich das Wachstum ein wenig ab. Gleichwohl steht hier immer noch ein Ausgabenzuwachs von rund 8 Prozent zu Buche. Dafür verantwortlich sind die Produktgruppen Absauggeräte (PG 01), Bestrahlungsgeräte (PG 06), Elektrostimulationsgeräte (PG 09), lnhalations- und Atemtherapiegeräte (PG 14), Messgeräte für Körperzustände/-funktionen (PG 21) und Sprechhilfen (PG 27).