Gegenüber dem Vorquartal steigerte sich der Umsatz des durchschnittlichen Sanitätshauses um 11,97 Prozent. Im Vergleich mit dem dritten Quartal 2021 kletterte der Umsatz um 9,15 Prozent. Für die Jahresentwicklung bedeutet das 2022 gegenüber 2021 bisher eine Steigerung des GKV-Umsatzes von 6,19 Prozent.
Die positive Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum korrespondiert mit der rund 11-prozentigen Steigerung bei der Anzahl der Versorgungen im dritten Quartal 2022. Vergleicht man die Anzahl der Versorgungen des dritten Quartals mit dem Vorjahreszeitraum ergibt sich noch ein Plus von 5,8 Prozent. Aufgelaufen bedeutet das im Jahresvergleich 2022/2021 ein Plus von rund 3 Prozent.
Die Entwicklung legt nahe, dass der durchschnittliche Wert einer Verordnung sich nur leicht verändert hat. Im dritten Quartal 2022 lag er bei rund 177 Euro.
Zur Datenerhebung
Grundlage der Datenerhebung sind die durch die Kunden der Opta Data Finance GmbH, Essen, abgerechneten Verordnungen zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen. Die Daten wurde anonymisiert, bereinigt und auf den Gesamtmarkt hochgerechnet und daraus ein Durchschnitt für eine einzelne Betriebsstätte (IK-33, IK-34, IK-59) gebildet. Der Vollständigkeit sei hier erwähnt, dass andere Einnahmen in den Betrieben z.B. mit privaten Kostenträgern, möglichen privaten Einkäufen oder die üblichen, von den Patienten zu tragenden Mehrkosten, nicht berücksichtigt sind.