Fast zeitgleich wurden im Juni die ordentlichen Generalversammlungen der Ortheg und der Egroh durchgeführt. In Homberg hatte sich die Mehrzahl der Mitglieder positiv, schriftlich zu den anstehenden Satzungsänderungen gemeldet. Die Versammlung in Laupheim fand im Rahmen der Besichtigung des neu gestalteten Verwaltungsgebäudes und anschließendem Mittagessen am See des Freizeitzentrums Risstal statt. Beide Vorstände nutzen die Gelegenheit sich den anwesenden Mitgliedern vorzustellen und Fragen zum Zusammenschluss zu beantworten.
Beide Vorstände berichteten zudem über die weitere Vorgehensweise im Rahmen des geplanten Zusammenschlusses von Egroh und Ortheg. Die Abstimmung der Mitglieder über die Verschmelzung ist für die Generalversammlung 2024 vorgesehen. Ortheg und Egroh arbeiten in diesem Vorhaben eng mit den Genossenschaftsverbänden zusammen. Nach der Generalversammlung werden in kleinen Teams die Vorschläge zur Ausgestaltung erarbeitet. Beide Genossenschaften werden die Mitglieder hier in regelmäßigen Abständen informieren, sodass eine umfangreiche Entscheidungsbasis für die Abstimmung im kommenden Jahr geboten werden soll.
Auch bei den Mitgliedern stößt das Vorhaben auf Zustimmung. Die individuellen Leistungen der beiden Genossenschaften sollen gebündelt werden und Angebote auf allen Ebenen für die Zukunft entwickelt werden.
Konkret werden aktuell die EDV Systeme geprüft. Dabei geht es im Einzelnen um die Bestellprozesse, sowie Kundenservices und Lagerlogistik. Die Außendienstmitarbeiter der beiden Unternehmen haben sich inzwischen zu regelmäßigen Meetings verabredet und informieren die Mitglieder gemeinsam in den Fragestellungen der geplanten Verschmelzung.
Die Leitungen im Finanz- und Rechnungswesen sind wie die Verantwortlichen der EDV im wöchentlichen Austausch. Geprüft und bewertet werden hier die am besten geeigneten Anwendungen und Programme aus beiden Unternehmen. Weitere Bereiche wie Einkauf, Personal, Arbeitssicherheit und Qualität, sind ebenfalls im engen Austausch.