Auf der diesjährigen Wintersitzung der AG Umweltrecht des Deutschen Industrieverbands Spectaris wählten die Mitglieder Dr. Daniel Rudolph zum neuen Sprecher, teilt Spectaris mit. Der Experte für chemische Charakterisierung, Toxikologie und Biokompatibilität bei der Richard Wolf GmbH tritt in die Fußstapfen von Jürgen Busse (Sartorius).
Um die im Bereich Umweltrecht steigende Vielfalt an Themen besser abzudecken, wurde die AG Umweltrecht mit zwei stellvertretende Sprecherpositionen erweitert. Gewählt wurden Cornelia Pesko (Olympus Europe) und Michael Banghard (Karl Storz). „Für die Hersteller wird es immer wichtiger, sich auf die wachsende Anzahl an Umweltschutzanforderungen vorzubereiten und damit zu mehr Nachhaltigkeit im eigenen Unternehmen beizutragen. Eine nun breiter aufgestellte AG Umweltrecht bildet für unsere Mitglieder dabei eine große Hilfe“, betont Spectaris-Geschäftsführer Jörg Mayer.
Die AG Umweltrecht informiert Unternehmen fachverbandsübergreifend über die Bandbreite der Stoffverbote und -beschränkungen für ihre Produkte. Neben EU-relevanten Themen wie Lizensierungs- und Kennzeichnungspflichten für Hersteller und Händler würden auch Fragen zu außereuropäischen Regularien bearbeitet. Das Themenspektrum reiche dabei von chinesischen Umweltschutzgesetzen bis hin zu Gefahrstoff-Überwachungsgesetzen in den USA.
Um dem steigenden Informationsbedarf gerecht zu werden, stellt Spectaris sein Seminarangebot für 2023 breiter auf: Themenbereiche wie Verpackung, Öko-Design, Taxonomie und Kreislaufwirtschaft sind geplant, zugleich werden relevante Gesetze wie das Elektronikgerätegesetz (ElektroG) und Batteriegesetz behandelt.