Unsere Vision bei Zalando ist es, Inklusion von Anfang an mitzudenken – also inclusive by design zu sein. Laut Weltgesundheitsorganisation lebt rund jede sechste Person weltweit mit einer Behinderung, und doch bleibt es für viele eine Herausforderung, modische, funktionale und bezahlbare Kleidung zu finden. Häufig müssen Menschen mit Behinderungen beim Kauf von Mode Stil gegen Funktion eintauschen. Adaptive Mode kann hier Barrieren abbauen und neue Freiheit schaffen.
Der Gesundheitsmarkt wächst und dabei sollten wir nicht vergessen: Eine Behinderung kann jede und jeden jederzeit und ohne Vorwarnung betreffen. Es handelt sich also nicht um ein Randthema, sondern um ein Thema, das eine große, bislang unterversorgte Mehrheit bewegt. Deshalb investieren wir seit 2022 in eigene adaptive Kollektionen sowie in Kooperationen mit Marken wie Tommy Hilfiger und Nike. Wir wissen, dass nicht jede Marke die Mittel hat, diesen Weg so umfassend zu gehen wie wir bei Zalando – etwa mit Weiterbildungen im Team, Konsumentenforschung, enger Zusammenarbeit mit behinderten Menschen und strategischen Partnerschaften wie beispielsweise mit Ottobock. Unsere Rolle ist es daher, andere zu befähigen und zusammenzubringen: Mit unseren Eigenmarken als Inkubatoren entwickeln wir neue Ideen und schaffen Synergien, um das Angebot für Menschen mit Behinderungen zu verbessern.
Unser Ziel ist es, die Lücke im Markt für modische, funktionale Kleidung zu schließen und Impulse dafür zu geben, dass Zugänglichkeit, Mode und Lifestyle gemeinsam gedacht werden – als Basis echter Inklusion.
Die Autorin
Jemma Garner ist Head of Diversity and Inclusion (D&I) bei Zalando.