Seit über 15 Jahren wird in Bochum jährlich ein Zeichen für die Beingesundheit gesetzt. So hatten sich auch dieses Jahr am 17. März das Venenzentrum des Katholischen Klinikums Bochum, das Bochumer Sanitätshaus Amberg, die AOK Nordwest und der Hersteller Medi vernetzt, um Vorsorge und Behandlungsmöglichkeiten bei Venenleiden aufzuzeigen. Anlässlich der Corona-Pandemie fand der Venentag erstmals digital statt. Zahlreiche Interessierte nutzten laut der Veranstalter das Angebot.
Die Teilnehmer des digitalen Venentages erwarteten Vorträge, wie sie Venenleiden vorbeugen können und Besenreiser, Krampfadern, Venenentzündungen oder Thrombosen behandelt werden. Dazu zählen auch Bausteine wie medizinische Kompressionsstrümpfe, Ernährung und Bewegung.
„Schädigungen der Gefäßwand“
Bei einer Covid-19-Erkrankung treten vermehrt venöse Thrombosen und Lungenembolien auf, weiß Professor Dr. Markus Stücker: „Dies liegt an direkten Schädigungen der Gefäßwand und an Gerinnungsstörungen, welche im Rahmen der Erkrankung auftreten können“, so der leitende Arzt am Venenzentrum des Katholischen Klinikums Bochum und Geschäftsführender Direktor der Universitätsklinik für Dermatologie und Präsident der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie).
Ein ausführlicher Bericht über den Bochumer Venentag lesen Sie in der Mai-Ausgabe von GesundheitsProfi.