Ob Montagu, Nordic Capital oder die SHS Gesellschaft für Beteiligungsmanagement: Private Equity Fonds und strategische Investoren sind auf dem Gesundheitsmarkt seit langem keine Unbekannten mehr. Seit der Jahrtausendwende engagieren sie sich verstärkt in Europa und dabei vor allem in Deutschland. Auch die Sanitätshaus- und Homecarebranche zieht Millionensummen an. Das Engagement eines Finanzinvestors kann dabei für beide Partner eine sinnvolle Alternative darstellen, um Wachstum schneller erfolgreich zu realisieren. Dabei geht es im Kern um zwei Fragen: Wie muss der passende Investor aufgestellt sein? Und wie muss der Übernahme-Kandidat sich vorbereiten?
Die Rahmenbedingungen stimmen: Die überproportional wachsende ältere Bevölkerung und die weitgehend gesicherte Erstattung durch das öffentliche Gesundheitssystem erscheinen nach wie vor höchst zuverlässig. Das Zusammenspiel mit der seit geraumer Zeit lockeren Zinspolitik der europäischen Zentralbank sowie fehlenden vergleichbar soliden Investitionsmöglichkeiten lässt Strategen und Finanzinvestoren im deutschen Gesundheitsmarkt gezielt nach geeigneten Investitionsobjekten im Hersteller aber auch im Leistungserbringerbereich suchen. Vorbilder gibt es genug: Montagu übernahm die Artemis-Gruppe, Nordic Capital verleibte sich die Oberscharrer Gruppe ein. Beide Augenkliniken-Kette sollen im Zuge von „buy & build“-Strategien ausgebaut werden. Gesundheitsdienstleister wandern zudem von einem Investor zum nächsten, wie etwa die Alloheim Senioren-Residenzen, die Nordic Capital von Carlyle übernommen hat.
Wie die drei Voraussetzungen für den richtigen Investor lauten und wie der passende Übernahme-Kandidat aussieht, lesen Sie im ePaper!