„Das Google-Suche-Kanal ist der wichtigste Kanal für Händler. Aber in Regel wird er nicht bespielt.“ Sanoa-Geschäftsführer Detlef Pypke bezieht sich bei seiner Bewertung auf eine Auswertung der Google-Daten von 40 Sanoa-Partnerbetrieben mit 281 Filialstandorten.
Umgerechnet auf einen Betrieb mit fünf Standorten erzeugten die Google-Profile im ersten Halbjahr 2025 jeden Monat durchschnittlich 1.290 direkte Kundeninteraktionen (Anruf, Routenplan, Websitebesuch) sowie 586 zusätzliche Filialbesuche. Hinzu kommen rund 600 Kontakte über lokale Sanoa-Seiten des Partners. In Summe sind das durchschnittlich etwa 2.500 valide Leads.
Die Unternehmenswebseite eines Sanitätshauses dieser Größe kommt laut der Plattform Sanoa dagegen meist auf weniger als 1.000 Besuche aus der organischen Suche. Zudem erreichen Unternehmens-Websites primär Bestandskunden, die gezielt nach ihrem Versorger suchen, so Detelf Pypke. Google-Profile und lokale Sanoa-Seiten sprächen hingegen vorrangig Neukunden in der Orientierungsphase an (z.B. durch die Sucheingabe „Sanitätshaus in der Nähe“). Die Besuchszahlen der eigenen Homepages blieben bei den Sanoa-Partnern durchweg stabil, meist seien sie sogar gewachsen.
Für Partner bietet Sanoa rund 70 Indikationsseiten an, die in das Google-Profil eingebunden werden könnten. Generell gilt für Tools: „Alles, was der Fachhändler kooperativ macht, lässt sich einbinden“, so Pypke beim GP-Sanitätshaus-Tag 2025 auf der Rehacare . Auch Aktivitäten und Kampagnen von Herstellern könnten integriert werden. In diesem Zusammenhang stellte er außerdem klar. „Sanoa macht kein Eigen- und Provisionsgeschäft. Was über die Plattform läuft, landet beim Fachhandel.“
Die Sanoa-Plattform soll künftig kontinuierlich weiterentwickelt werden. Die Stichworte lauten Portal-Erweiterung, Website-Framework, Data und operative KI-Nutzung.