Zahlen statt Bauchgefühl, Impulsgeber statt Außendienstmitarbeiter, Geschäftsmodell-Partner statt reiner Produktlieferant: Der Hilfsmittelspezialist Saljol will den Markt mit ausgesuchten Sanitätsfachhändlern verstärkt strategisch bearbeiten. Klasse statt Masse – dieser Kerngedanke soll sich wie ein roter Faden durch die Geschäftsbeziehung mit den aktuell 43 so genannten Saljol empfiehlt-Partnern ziehen. Zu ihnen gehört auch das Sanitätshaus Curt Beuthel in Wuppertal. GP hat mit den beiden Geschäftsführern Lars und Rüdiger Neumann sowie Saljol-Geschäftsführer Thomas Appel über ihre Zusammenarbeit sowie den Markt gesprochen.
Der Beitrag liefert u.a. Antworten auf folgende Fragen:
- Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Handel und Industrie künftig gestaltet werden?
- Was macht eine funktionierende Geschäftsbeziehung zwischen Händler und Lieferanten aus?
- Wie verändert sich die Aufgabe des Außendienstes der Industrie?
- Wie viel ist eine Kundenbeziehung für ein Sanitätshaus im Laufe der Jahre wert?
- Warum kann die Planung einer Geschäftsbeziehung mit Hilfe einer Software Sinn machen?
„Der Kostendruck nimmt zu. Mit dem Kassengeschäft lässt sich noch gut haushalten. Der Freiverkauf wird seit zehn Jahren daher immer wichtiger für uns. Wir brauchen die Möglichkeit des Upgrades und müssen vor allem den absoluten Rohertrag betrachten. Vor diesem Hintergrund wollen wir uns vom einfachen Versorger zum Berater für Pflegehilfsmittel entwickeln.“
Lars Neumann, Geschäftsführer Sanitätshaus Beuthel, Wuppertal
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