Die digitale Transformation und die Corona-Pandemie verändern unsere Art zu leben, zu arbeiten und zu kommunizieren. Dies führt nach Meinung des BKK Dachverbands zu neuen Anforderungen bei allen Akteuren im Präventionsbereich und erfordert ein Umdenken weg von den „Silos“ hin zu Netzwerkstrukturen und enger Kooperation.
Innerhalb der Prävention und Gesundheitsförderung müssten die Leistungen in der Arbeits- und Lebenswelt der Menschen ganzheitlich und integrierend gedacht werden. So gilt es, Sektorengrenzen zwischen Prävention und Versorgung durch neue Ansätze und Versorgungformen zu überwinden. Die elektronische Patientenakte sollte weiterentwickelt werden und Daten zur Prävention, Gesundheitsförderung und Selbsthilfe, wie etwa die Präventionsempfehlung, enthalten.
„Prävention und Gesundheitsförderung müssen künftig so einfach und niedrigschwellig wie möglich sowie passgenau zur Lebenssituation der Versicherten gestaltet werden. Dazu gehören (digitale) Informationen sowie Präventionsangebote. Notwendig ist der Abbau von Hürden für Investitionen von Unternehmen in die Gesundheit ihrer Beschäftigten und eine bessere, strategische Vernetzung der unterschiedlichsten Akteure“, erklärt Franz Knieps, Vorstand des BKK Dachverbandes.
Seit In-Kraft-Treten des Präventionsgesetzes hätten die Betriebskrankenkassen ihr Engagement in Prävention und Gesundheitsförderung erweitert und ausgebaut. Sie sehen sich als Vorreiter in Fragen der Betrieblichen Gesundheitsförderung in Deutschland.
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