Experimente wagen. Neu denken und Innovationen mutig umsetzen. Im post-pandemischen Zeitalter werden diese Eigenschaften für den stationären Einzelhandel noch wichtiger. So geht etwa die Unternehmensberatung PwC in der aktuellen Studie „The Future of Consumer Markets“ davon aus, dass sich die Funktion eines stationären Geschäfts künftig deutlich weiterentwickeln werde. Unter dem Eindruck des wachsenden Onlinehandels und veränderter Konsumgewohnheiten müssten online und stationär als Einheit betrachtet werden. „Das Stöbern im Laden wird durch das Online-Browsing ergänzt und sogar verdrängt – vor allem in der Ära von Covid-19“, heißt es in der Studie.Ein Unternehmen, das diese Entwicklung bereits frühzeitig erkannt hat, ist Eobuwie aus Polen.
Das Konzept von Eobuwie
Ursprünglich im Onlinehandel mit Schuhe zuhause, eröffnete Eobuwie bereits 2018 einen wegweisenden Store im Shopping-Center Magnolia in Wroclaw – mittlerweile sind es ingesamt 26 Läden. Der Clou: Im Geschäft wird kein einziges Schuhmodell ausgestellt. Das Sortiment wird ausschließlich über Digital Signage und Tablets präsentiert – aktuell sind das nach Unternehmensangaben über 170.000 Produkte von mehr als 580 Marken.
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