„Die Zahlen sind alarmierend: Nur 18 Prozent der von uns Befragten bestätigen, dass die Eltern bereits barrierefrei wohnen", kommentiert Inge Delobelle, CEO Thyssenkrupp Access Solutions, die Umfrageergebnisse der aktuellen Thyssenkrupp-Studie „Wohnen im Alter“ in einer Unternehmensmitteilung. „Bei allen anderen, dem Großteil der älteren Generation, lauern zu Hause also täglich zahlreiche Unfallgefahren."
Thyssenkrupp verweist auf die verschiedenen altersgerechten Hilfsmittel: einen erhöhten Toilettensitz, eine Rampe für den Hauseingang oder einen Treppenlift für den Innen- und Außenbereich etwa. Der Staat fördert solche Umbaumaßnahmen durch das Pflegestärkungsgesetz (PSG) – bei Ehepaaren unter bestimmten Voraussetzungen inzwischen sogar mit bis zu 8.000 Euro. Oft gehe der erste Anstoß zum barrierefreien Umbau von den Angehörigen und Kindern aus. Der Studie zufolge hat sich jeder Vierte noch keine Gedanken gemacht, wie seine Eltern im Alter sicher wohnen können.
Laut Statischem Bundesamt sind heute drei Millionen Deutsche pflegebedürftig – mit steigender Tendenz. Vier von fünf gehören zur Generation 65 Plus. In Pflegeeinrichtungen leben die wenigsten dieser Senioren, unter den Befragten nur 5 Prozent. Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden laut Statistischem Bundesamt zu Hause versorgt.
Für die Studie "Wohnen im Alter" hat Thyssenkrupp in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Innofact 1.039 Deutsche zwischen 30 und 59 Jahren mit mindestens einem lebenden Elternteil zur Wohnsituation ihrer Eltern befragt.