Der Schritt von der Schule in die Ausbildung ist groß. Wie kommen Jugendliche heute im Vergleich zu früher damit klar? Welches Selbstverständnis haben Sie? Marion Huber von Juzo, Kerstin Heim und Tobias Wizital von Medi sowie Angelina Jäger Ofa d schildern ihre Eindrücke.
Marion Huber, Juzo: Durch die Schnelllebigkeit sinkt auch etwas das Durchhaltevermögen. Wir haben das Gefühl, es wird schneller etwas abgebrochen, bevor man sich auch mal durch etwas „durchbeißt“. Die Jugend wirkt etwas orientierungslos auf uns, was mit Sicherheit auch mit Corona zu tun hat. Es konnten in der Zeit leider keine Praktika oder Ausbildungsmessen stattfinden.
Kerstin Heim und Tobias Wizital, Medi: Die Challenge ist heute eine andere als vor zehn Jahren: Jetzt bewerben sich die Unternehmen um die Auszubildenden. Und Bewerber mit einem guten Schulabschluss können zwischen mehreren Angeboten genau auswählen. Dann spielen neben der Vergütung noch viele weitere Faktoren eine Rolle für die Entscheidungsfindung, wie die Arbeitszeit, mobiles Arbeiten oder Betriebliches Gesundheitsmanagement.
Angelina Jäger, Ofa: Definitiv! Als Unternehmen müssen wir immer mit der Zeit gehen, egal ob bei der Digitalisierung oder in der Kommunikation, aber vor allem im Ausbildungsmarketing. Wir versuchen, uns jederzeit an aktuellen Entwicklungen zu orientieren. Dabei kommt uns zugute, dass wir eine Übernahmequote von nahezu 100% haben und in jeder Abteilung junge Menschen arbeiten – so sind wir immer up to date.
Den ausführlichen Beitrag über Ausbildung in der Hilfsmittelbranche finden GP-Abonnenten in der November-Ausgabe von GesundheitsProfi.