Die Barmer hat als eine der größten Krankenkassen Deutschlands ihren ersten Transparenzbericht vorgelegt. Damit stehen den rund neun Millionen Versicherten der Krankenkasse und allen Interessierten Informationen zum Leistungsgeschehen wie Zahnersatz, Hilfsmittel oder Krankengeld zur Verfügung. „Versicherte können bestmöglich für sich entscheiden, wenn sie über ausreichende und verständliche Informationen verfügen. Genau das ist unser Ziel. Wir wollen unsere Arbeitsabläufe, Entscheidungsprozesse und Leistungsqualität für unsere Versicherten nachvollziehbar machen. Unser Transparenzbericht bildet hier einen weiteren wichtigen Meilenstein“, sagt Prof. Dr. Christoph Straub, Vorstandsvorsitzender der Barmer. Neben den Daten aus der Leistungspraxis soll der aktuelle Bericht einen Fokus auf die Entscheidungsprozesse der Kasse bieten.
Dem Bericht zufolge hat die Barmer im Jahr 2020 rund 98,7 Prozent der etwa 6,85 Mio. Hilfsmittelanträge genehmigt. Abgelehnt wurden damit knapp 90.000 Hilfsmittel-Versorgungsanträge. Die Bearbeitungsdauer habe im Schnitt 1,7 Tage betragen.
„Zuweilen ist die Arbeit einer Krankenkasse für viele Versicherte eine Black Box. Qualitätskennzahlen ändern das. Sie zeigen offen, wie gut eine Krankenkasse ihre Versicherten berät“, so Straub. Der Bericht soll künftig jährlich veröffentlicht werden.
Der Transparenzbericht 2021 der Barmer steht hier zum Download bereit.