In der WeCare4Us Studie geht es um die zentrale Frage, wie die stationäre Pflege ihre eigene Zukunft einschätzt. Wie sieht der Beruf in 10 Jahren aus? Was verändert sich in der Kommunikation, Digitalisierung und Zusammenarbeit? Und was muss sich heute schon tun, damit die Pflege der Zukunft gesichert ist?
Einige Ergebnisse der Studie:
- 87,4% erwarten, dass die Belastungen in der stationären Pflege in Zukunft weiter zunehmen werden.
- 23 % listen „Belastbarkeit“ als eine essenzielle Fähigkeit für den Nachwuchs auf.
- 24 % sehen die zu erwartenden medizinischen Kompetenzen und neue Verantwortungen als
Belastung an. - 21 % geben bei der Frage nach Belastungsgrenzen die unzureichenden Fachkenntnisse des
Nachwuchses durch die aktuelle Ausbildung an. - 56 % denken es braucht in Zukunft einen besseren interdisziplinären Austausch,
Informationsfluss & Kommunikation.
„Das eigentliche Drama steckt im Wertedefizit“
Studienleiter Prof. Dr. Thomas Druyen: „Es wäre naiv zu übersehen, dass die längst bekannten Phänomene dieses Pflegedesasters politische und ökonomische Ursachen haben. Das Schicksal von Pflegenden und Gepflegten wird auf dem Krankenhausmarkt und in der Gesundheitsindustrie spekulativ zerrieben. Vor diesem Hintergrund ist es ein Wunder, mit welcher Hingabe sich die meisten Pflegekräfte ihren existentiellen Aufgaben widmen. Das eigentliche Drama steckt in jenem Wertedefizit, das eine Gesellschaft aufweist, wenn sie den Dienst am Menschen nicht belohnt, sondern bestraft.“
Ein ausführlicher Blick auf die Pflege-Studie erwartet Sie im kommenden GP.