„Mit einem Umsatzwachstum von 3,7 % sind wir insgesamt gut in das Geschäftsjahr 2019 gestartet. Für das zweite Halbjahr sind die Weichen bereits gestellt“, kommentiert CEO Britta Fünfstück das Ergebnis. Ein Beispiel dafür sei die Akquisition von Safran Coating, einem europäischen Hersteller von Silikonbeschichtungen für Gesundheitsprodukte.
Im Segment Wundmanagement erhöhte sich der Umsatz um 5,9% auf 242,3 Mio. Euro. Zu diesem Plus trugen laut Unternehmensmitteilung insbesondere superabsorbierende Wundauflagen und modernde Wundbehandlungsprodukte sowie das Behandlungskonzept „HydroTherapy“ bei. Im Segment Inkontinenzmanagement legte der Umsatz auf 349,4 Mio. Euro zu (+0,9 %). Ein weiterer Wachstumstreiber waren die Bade- und Körperpflegeprodukte der Kneipp-Gruppe.
Der Auslandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich von 67,4% im Vorjahr auf 67,9%. Im europäischen Ausland lag das Plus bei 4,5 %, unter anderem getrieben durch ein zweistelliges Wachstum in Nordeuropa. Aufgrund des anhaltenden Preisdrucks im Krankenhausgeschäft sowie niedrigeren Umsätzen aufgrund eines Bestandsabbaus beim Pharmagroßhandel blieb Deutschland auch mit einem Wachstum von 2,2 % hinter der Dynamik der Auslandsmärkte zurück.
Hartmann: Rückläufiges EBIT
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) lag Ende des ersten Halbjahres bei 53,4 Mio. Euro (Vorjahr: 61,1 Mio. Euro); das entspricht einer EBIT-Rendite von 5,0% nach 5,9 % im Vorjahreszeitraum. In diesem Rückgang spiegelt sich die Verteuerung wichtiger Rohstoffe, im Wesentlichen bei Zellulose, wider.
Für das Gesamtjahr erwartet die Hartmann Gruppe ein moderates Umsatzwachstum sowie ein EBIT zwischen 102 und 112 Mio. Euro.