„Rund 2,6 Millionen unserer Versicherten leben in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, den am stärksten von der Flut betroffen Bundesländern. Ihnen, aber auch allen anderen Bürgerinnen und Bürgern wollen wir zur Seite stehen und ihre drängendsten Fragen klären“, sagt Jürgen Rothmaier, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Barmer. Die Krankenversicherungsexpertinnen und -experten an der Hotline gäben Auskunft zu Themen wie Krankengeld, Pflegeleistungen, Hilfsmittel oder zur Stundung von Beiträgen. Die Hotline sei kostenlos werktags von 7 bis 20 Uhr erreichbar. Für von der Flut betroffene Firmen habe die Barmer zusätzlich eine weitere Hotline geöffnet.
Neben der Hotline biete die Barmer auf ihrer Webseite konkrete Antworten auf Fragen zu spezifischen Krankenversicherungsthemen für die Betroffenen der Flut an. Dabei gehe es zum Beispiel um Medikamente, Hilfsmittel, Krankmeldungen oder Fahrkosten. Wer wegen des Hochwasser sein Hilfsmittel verloren hat, benötigt zum Beispiel keine neue Verordnung. „Die Barmer macht in diesem Fall eine Ausnahme von der Verordnungspflicht und stellt Ihnen Ihr Hilfsmittel ohne Verordnung zur Verfügung“, heißt es auf der Webseite.
Die Hotline werde so lange geschaltet, bis ein normaler Beratungsbetrieb wieder möglich sei.
Die Flut-Sonderhotline ist erreichbar unter: 0800 454 01 50
Firmen können sich beraten lassen unter: 0800 333 05 05