Nach dem Cyberangriff am vergangenen Wochenende sei Medi nach wie vor nicht per Telefon für Kundenanfragen erreichbar, teilt das Unternehmen mit. Auch sei nicht absehbar, wann wieder Ware geliefert werden kann. Kunden, die dringende Versorgungen benötigen, würden deshalb gebeten, bei Notwendigkeit auf Alternativen zu wechseln. Das Unternehmen betont, dass die Versorgung der Patienten für Medi ebenso höchste Priorität habe, wie die Abläufe wieder in den Betrieb nehmen zu können.
Die IT arbeite mit Experten rund um die Uhr unter Hochdruck an einer Lösung. Ziel sei es, so bald als möglich die IT-Systeme wieder schrittweise kontrolliert hochzufahren, um produzieren und ausliefern zu können.
Medi werde unverzüglich informieren, sobald es Neuigkeiten und Timings zum Thema Liefer- und Versandfähigkeit gibt, die telefonische Erreichbarkeit für dringende Anfragen wieder gewährleistet und die Homepage wieder erreichbar ist. Daher bittet das Unternehmen ausnahmsweise nochmals, von Rückfragen – auch aus ermittlungstechnischen Gründen – abzusehen.
Das Unternehmen sei sehr dankbar für die Solidarität und die Unterstützung der Mitarbeitenden und Geschäftspartner in dieser schwierigen Lage. Der Schulterschluss sei in dieser Ausnahmezeit noch deutlicher spürbar, die Mitarbeitenden mit Herzblut und viel Einsatz dabei, damit der Geschäftsbetrieb bald in vollem Umfang wieder aufgenommen werden könne.