Die Kombination aus effektiver Wundreinigung und elastischen sowie unelastischen Kompressionsversorgungen soll die Patienten-Adhärenz fördern. Der Patient führt daher alle Therapieschritte selbstständig durch und wird so zum Therapeuten in eigener Sache. Das Konzept basiert auf drei Säulen: der Wundreinigung, der Therapie der Grunderkrankung sowie der Rezidivprophylaxe mit medizinischen Kompressionsstrümpfen.
"An erster Stelle steht die effektive Wundreinigung. Hier setzt das Wundreinigungssystem UCS Debridement an", erläutert Frank Hildmann, der zusammen mit Markus Brehm für den Geschäftsbereich Woundcare verantwortlich zeichnet. "Mit den speziellen Reinigungstüchern ist es möglich, die Wunde sorgfältig zu reinigen und sauber zu halten – ohne aggressive Substanzen zu verwenden. Denn eine der Voraussetzungen für eine schnelle Wundheilung sind saubere Wundverhältnisse und der Schutz neu wachsender Zellen. Danach liegt der Fokus auf der Ödembehandlung. Um das Ödem schnellstmöglich aus den Beinen zu entfernen, setzen wir auf die adaptive Kompressionsversorgung circaid juxtacures. Dieses Produkt verfügt über eine unelastische Kompression und somit eine hohe Wandstabilität rund um das Bein. Der Patient bleibt dabei mobil und kann durch seinen erhaltenen Bewegungsfreiraum die Kompressionsversorgung bei der Ödemreduktion unterstützen. Ergänzt wird das Sortiment mit unserem bewährten mediven ulcer kit. Das Kompressionsstrumpf-System mit zwei übereinander getragenen Strümpfen erlaubt eine 24-stündige Kompressionstherapie. Der Patient kann tagsüber, wenn er aktiv ist, zwei Strümpfe tragen und in der Nacht nur einen." Die anschließende Rezidivprophylaxe mit Kompressionsstrümpfen rundet das Therapiekonzept ab.