Die (geplante) Fristverlängerung durch die EU sei damit für Paul Hartmann nicht relevant.
Hartmann startete bereits 2017 mit der Umsetzung der MDR und arbeitete frühzeitig mit dem TÜV Süd als Benannter Stelle zusammen. „Für uns war eine zügige Umsetzung der MDR maßgeblich. Denn unsere Kunden sollen sich um ihre Patienten kümmern, nicht um regulatorische Anforderungen. Das übernehmen wir für sie“, sagt Stefan Fischer, globaler Leiter der Regulatorik der Hartmann Gruppe.
Für die Umstellung habe Hartmann Beständen von MDR-konformen Produkten aufgebaut. Damit sei das Unternehmen in der Lage, eine kontinuierliche Belieferung von sicheren und nach MDR zugelassenen Produkte zu gewährleisten. Hartmann könne bereits jetzt ohne Einschränkungen langfristige Kooperationen und Verträge mit seinen Kunden und Lieferanten eingehen. „Dies ist besonders wichtig für langlaufende Ausschreibungen, da die MDR Fristverlängerungen immer noch Unsicherheiten hinterlassen“, sagt Fischer weiter.
Über die Hartmann Gruppe
Die Hartmann Gruppe zählt zu den führenden europäischen Anbietern von Systemlösungen für Medizin und Pflege. 2021 erzielte sie einen Umsatz von 2,3 Mrd. Euro. Das 1818 gegründete Unternehmen Paul Hartmann ist mit seinen Produkten und Lösungen in mehr als 130 Ländern präsent.