„Gerade die Themen Teilhabe und Inklusion, die in der Strategie der Stadt Karlsruhe als Stadt des Rechts und der Demokratie verankert sind, erfahren hier auf der REHAB volle Aufmerksamkeit. Die Messe Karlsruhe setzt mit der Rehab Impulse für die Verbesserung der Lebensqualität von Menschen mit Behinderungen. Es freut mich, dass wir mit der Rehab einen internationalen Marktplatz für Ideen, Technik und Forschung für mehr Lebensqualität in der Technologieregion Karlsruhe anbieten können“, resümiert Britta Wirtz, Geschäftsführerin der Messe Karlsruhe.
Das essenzielle Zusammenspiel von Rehabilitation und Inklusion betonte Schirmherr Jürgen Dusel, Bundesbeauftragter für die Belange von Menschen mit Behinderungen, anlässlich der Rehab: „Rehabilitation und Inklusion ergänzen sich gegenseitig und eine gute Rehabilitation ist oftmals Bedingung für eine gelingende Inklusion. Rehabilitation darf deswegen kein Sparmodell sein und die Rehab zeigt dabei wie wichtig es ist, immer den höchsten Stand an Forschung und Entwicklung anzustreben, mit daraus entstehenden hochwertigen Produkten und Hilfsmitteln.“
Parallel zur Rehab fand erstmalig der Fachkongress CON.THERA zur interdisziplinären Fortbildung auf dem Fachgebiet der Neurorehabilitation statt. Er war bereits zur Premiere mit hochkarätigen Referierenden besetzt und zog rund 150 Fachexperten an. Um die Verzahnung der an einer therapeutischen Versorgung beteiligten Berufsgruppen zu fördern, wurden selbstständige sowie angestellte Physio-, Ergo- und Sporttherapeuten, Logopäden, Mediziner, sowie Reha- und Orthopädietechniker interdisziplinär fortgebildet. Der Fokus lag dabei auf der ganzheitlichen, evidenzbasierten Betrachtung und Behandlung von Krankheitsfolgen. Für die inhaltliche Ausgestaltung war das renommierte Team Lamprecht NEURO-Fobis verantwortlich.