Unter dem Motto „Wie selbstbestimmt ist das Leben mit Hilfsmitteln wirklich?“ richtet sich die Befragung an Betroffene und Angehörige, die im täglichen Leben auf Prothesen, Rollstühle, Hörgeräte oder andere assistive Technologien angewiesen sind.
Ziel ist es, ein realistisches Bild davon zu zeichnen, wie Inklusion und Teilhabe aktuell gelebt werden – und welche Hürden, aber auch gelungene Beispiele, die Betroffenen erleben. Die Ergebnisse der Befragung werden nach der Rehacare veröffentlicht und fließen dann in eine große, repräsentative Studie ein, die zur Rehacare 2026 veröffentlicht wird.
Die Rehacare möchte ihre Rolle als Community-Plattform und Schnittstelle zwischen Community, Politik, Medien und Öffentlichkeit nutzen, um zu ermitteln, welche Themen und Prioritäten die Hilfsmittel-Anwender umtreiben.
„Selbstbestimmung ist ein grundlegendes Menschenrecht – doch die Realität im Alltag sieht oft anders aus“, betont Hannes Niemann, Direktor der internationalen Fachmesse Rehacare. „Mit der aktuellen Umfrage wollen wir den Erfahrungen und Perspektiven der Community eine hörbare Stimme geben und gezielt Impulse für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft setzen.“
Mit Maßnahmen wie dieser Umfrage will die Rehacare ihren Anspruch unterstreichen, mehr als eine Fachmesse zu sein. Sie versteht sich als Plattform für die Community, auf der Anliegen sichtbar, Stimmen gehört und Veränderungsprozesse angestoßen werden. Sie ist Resonanzraum für Betroffene, Bühne für Innovationen und Katalysator für gesellschaftlichen Wandel. Ihr erklärtes Ziel: mehr Aufmerksamkeit für das Thema selbstbestimmtes Leben schaffen – und Barrieren abbauen, sowohl physisch als auch mental.